Freiburg - Wegen mutmaßlich gefährlicher Substanzen wurde am Donnerstagnachmittag ein Gebäude in Freiburg weiträumig abgesperrt. Spezialisten des Kampfmittelbeseitigungsdienstes bereiten derzeit eine kontrollierte Sprengung vor.
Laut Polizei wurden in einem Kellerraum in der Fehrenbachallee verdächtige Behältnisse entdeckt. Da die Experten vor Ort eine akute Explosionsgefahr nicht ausschließen können, leiteten die Beamten umgehend Evakuierungsmaßnahmen ein.
Der unmittelbare Bereich um die Fundstelle wurde geräumt, um jede Gefahr für die Anwohner zu minimieren. Zudem bleibt ein Teil der Fehrenbachallee für den gesamten Verkehr gesperrt.
Nach aktuellem Kenntnisstand wird mindestens eines der aufgefundenen Gefäße als so gefährlich eingestuft, dass ein Abtransport nicht infrage kommt. Stattdessen soll das Behältnis noch am Donnerstag vor Ort unschädlich gemacht werden. Die kontrollierte Sprengung soll demnach in einem speziellen Erdloch stattfinden.
Die Sicherheitsmaßnahmen betreffen nach derzeitigem Stand drei Wohnhäuser, die geräumt wurden. Wann die Bewohner in ihre Wohnungen zurückkehren können, ist derzeit noch unklar.