Magdeburg - Schon wieder eine Attacke in einem Zug: Weil ein Mann seine Fahrkarte nicht vorzeigen wollte, wurde er dem Kontrolleur gegenüber aggressiv.
Am frühen Samstagmorgen wurde die Bundespolizei um Hilfe gerufen, da sich wohl im Regionalexpress von Halle nach Magdeburg ein Fahrgast daneben benehmen würde.
Demnach stieg gegen 5.50 Uhr ein 34-jähriger Mann bei Schönebeck (Sachsen-Anhalt) in den RE, setzte sich und schlief sofort ein.
Als der Zugbegleiter den Fahrgast weckte, um sein Ticket zu kontrollieren, wurde der Mann sofort aggressiv, teilte die Bundespolizeiinspektion Magdeburg am Montag mit.
Er bepöbelte den Mitarbeiter, ging auf ihn zu und verfolgte ihn dann durch den ganzen Zug.
Der Geschädigte konnte sich in der Personalkabine einschließen, bevor der 34-Jährige mit Wucht dagegen trat.
Die Beamten der Bundespolizei nahmen den Störenfried am Magdeburger Hauptbahnhof dann in Empfang.
Bei der Überprüfung seiner Person kam heraus, dass gegen den Deutschen ein Beförderungsausschluss für Züge der Deutschen Bahn vorlag und er auch kein gültiges Ticket für die Fahrt besaß.
Er erhielt eine Strafanzeige wegen des Erschleichens von Leistungen, Beleidigung, versuchter Körperverletzung, Nötigung sowie Hausfriedensbruchs.