Flucht vor Polizei endet im Wald: Mann springt aus fahrendem Transporter
Wolmirstedt - Eine nächtliche Polizeikontrolle auf der B189 bei Mose (Landkreis Börde) hat für Beamte in einer Verfolgungsfahrt geendet. Der Fahrer ergriff zu Fuß die Flucht.
Laut dem Polizeirevier Börde wollten die Ordnungshüter in der Nacht zu Dienstag gegen 0.25 Uhr einen Kleintransporter auf Höhe der A14-Anschlussstelle Wolmirstedt kontrollieren. Doch statt anzuhalten, gab der Fahrer plötzlich Gas.
Mit erhöhter Geschwindigkeit raste der Transporter durch den Wolmirstedter Ortsteil Mose, während die Einsatzkräfte dem Fahrzeug mit Blaulicht folgten.
Kurz darauf bog der Flüchtige auf einen Feldweg ab. Dort sprang er laut Polizei noch während der Fahrt aus dem Transporter und rannte in ein angrenzendes Waldgebiet.
Der Wagen rollte noch einige Meter weiter und kam schließlich an einem Holzpfahl zum Stehen.
Die Einsatzkräfte nahmen die Verfolgung bewusst nicht auf. Stattdessen durchsuchten sie den Transporter. Dabei fanden sie neben persönlichen Dokumenten und einem Handy des Fahrers zusätzlich Drogen sowie eine Machete auf der Ladefläche.
Zudem stellte sich heraus, dass die am Fahrzeug angebrachten Kennzeichen gestohlen waren.
Die Suche nach dem Mann blieb erfolglos
Anhand der aufgefundenen Unterlagen konnte der Fahrer identifiziert werden. Laut ersten Ermittlungen handelt es sich dabei um einen 42-jährigen Deutschen. Trotz des Einsatzes eines Fährtenspürhundes blieb die Suche nach dem Mann erfolglos.
Gegen den Flüchtigen wurden mehrere Ermittlungsverfahren eingeleitet, unter anderem wegen Verstößen gegen das Waffen- und Betäubungsmittelgesetz.
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