Frau entdeckt vermeintlichen Gummi-Penis an Toilettenwand - doch er ist echt!
Von Frederick Mersi
Donauwörth - Ein Mann hat in einer öffentlichen Toilette in Schwaben seinen Penis durch ein Loch in der Kabinenwand gesteckt und eine Frau damit belästigt.
Die Mittdreißigerin habe den Penis zunächst für eine angeklebte Plastiknachbildung gehalten, teilte die Polizei mit. Also habe sie daran gezogen, um ihn zu entfernen, bevor Kinder ihn finden.
Als die Frau bemerkte, dass sich das Glied nicht von der Wand reißen ließ, sondern sich bewegte, flüchtete der unbekannte Täter am Dienstag gegen 15.30 Uhr aus der Nachbarkabine.
Das Loch in der Kabinenwand in Donauwörth (Landkreis Donau-Ries) sei mit einem speziellen Gerät professionell gefräst worden, teilte die Polizei mit. Die Beamten ermitteln wegen Verdachts auf Beleidigung auf sexueller Grundlage und exhibitionistischer Handlungen.
Laut einem Polizeisprecher ist es nicht der erste Fall dieser Art in der städtischen Toilettenanlage, die direkt gegenüber der Polizeiinspektion in Donauwörth steht. In den vergangenen drei Jahren seien sechs ähnliche Fälle im Herren-WC gemeldet worden, sagte der Sprecher.
Die Polizei habe auch einen Verdächtigen ermittelt - auf diesen passe aber die Beschreibung der Frau im aktuellen Fall nicht. Demnach ist der Mann etwa 55 Jahre alt, etwa 1,80 Meter groß und sehr hager. Er trug zur Tatzeit eine dunkelblaue Steppjacke, blaue Mütze, helle Jeans und eine Brille.
Titelfoto: Jan Woitas/dpa
