Frau setzt 30 gefräßige Nacktschnecken ins Hochbeet der Nachbarn, die rufen die Polizei

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Görlitz - So mancher Nachbarschaftskrieg eskaliert bis hin zum Biowaffeneinsatz: So ermittelt die Polizei in Görlitz jetzt gegen eine Dame (60). Sie soll ein Beet in der Nachbarschaft mittels Dutzender Nacktschnecken vernichtet haben.

Knappe 30 Schnecken soll eine Frau (60) im Hochbeet der Nachbarn ausgesetzt haben. (Symbolfoto)
Knappe 30 Schnecken soll eine Frau (60) im Hochbeet der Nachbarn ausgesetzt haben. (Symbolfoto)  © Rolf Poss/Imago

Gartenfreunde fürchten sie: Wenn die gefräßigen braunen Biester ihren Hunger stillen, ist es meist das Ende eines Pflanzenlebens. Entsprechend fassungslos dürften die Besitzer eines Hochbeets in Görlitz gewesen sein: Gegen 21.15 Uhr mussten sie vom Fenster aus beobachten, wie die Frau sich an den Pflanzen vergriff und sich auch durch Rufe nicht aufhalten ließ.

Am Beet angekommen, erkannte die Besitzerin dann recht schnell, was da geschehen war: Gut 30 Nacktschnecken waren im Beet platziert. Schnell entfernte sie die gefräßigen Tiere, doch offenbar wurde einige übersehen.

Am nächsten Tag waren Kräuter und Blumen im Wert von 20 Euro weggefressen. So rief die Gärtnerin dann die Polizei - die ermittelt nun wegen Sachbeschädigung und geht von einem Nachbarschaftsstreit als Motiv aus.

Die Nacktschnecke ist der Schrecken jedes Kleingärtners. (Symbolfoto)
Die Nacktschnecke ist der Schrecken jedes Kleingärtners. (Symbolfoto)  © Rolf Poss/Imago

Streitigkeiten am Hochbeet landen nicht zum ersten Mal bei der Justiz: Erst Anfang Juni hatte eine Frau (50) einen Strafbefehl vom Amtsgericht Aue kassiert. Ganz ohne die Hilfe von Schnecken hatte sie aus einem Hochbeet sieben Salatköpfe geklaut. Wohl zum Eigenverzehr.

Titelfoto: Rolf Poss/Imago

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