Frau wird durch Stiche lebensgefährlich verletzt, Polizei fahndet "mit Hochdruck" nach dem Täter
Von Niklas Graeber und Marcel Gnauck
Hannover - Eine Frau ist in Hannover mit einer Stichwaffe lebensgefährlich verletzt worden. Der Täter sei vor dem Eintreffen der Beamten geflüchtet, teilte die Polizei mit.
Die 31-Jährige sei in ein Krankenhaus gebracht und dort notoperiert worden. Der Zustand der Frau sei stabil, sie habe aber zunächst nicht vernommen werden können. Die Ermittler suchen nach Zeugen.
Tatverdächtig ist nach Polizeiangaben ein 38 Jahre alter Mann, nach dem "mit Hochdruck" gefahndet wird. Die Tat am späten Montagnachmittag im Stadtteil Vahrenheide wird von den Beamten als versuchtes Tötungsdelikt eingestuft.
Die Hintergründe der Tat blieben zunächst unklar. Auch ob es bereits vor der Tat eine Verbindung zwischen dem Verdächtigen und der 31-Jährigen gab, blieb offen.
Der Verdächtige ist den Angaben zufolge etwa 1,80 Meter groß und von sportlich-kräftiger Statur. Er hat demnach einen Dreitagebart, kurze braune Haare samt Halbglatze und dunkle Augen. Besonders auffällig sind nach Polizeiangaben seine angeschwollenen roten Hände.
Erstmeldung, 31. März, 6.28 Uhr; aktualisiert um 11.48 Uhr.
Titelfoto: Moritz Frankenberg/dpa