Gaffer stört Rettungseinsatz: Als Polizei ihn auffordert zu gehen, eskaliert die Situation

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Von Roland Beck

Regensburg - Am Regensburger Hauptbahnhof ist eine Notsituation eskaliert: Während Rettungskräfte eine Reisende medizinisch versorgten, zückte ein 55-Jähriger sein Smartphone, um das Geschehen ungeniert zu filmen. Anschließend griff er auch noch Polizisten an.

Ein Schaulustiger hat am Hauptbahnhof Regensburg einen Rettungseinsatz gestört und anschließend Polizisten angegriffen. (Symbolbild)
Ein Schaulustiger hat am Hauptbahnhof Regensburg einen Rettungseinsatz gestört und anschließend Polizisten angegriffen. (Symbolbild)  © Alexander Auer/dpa

Wie die Bundespolizei mitteilte, versorgten Rettungskräfte gerade eine gestürzte Reisende hinter einem Sichtschutz. Ein 55-Jähriger filmte das Geschehen jedoch und ignorierte mehrfache Aufforderungen der Beamten, damit aufzuhören und den Bereich zu verlassen. 

Da er weder einen Ausweis vorzeigen noch Angaben zu seiner Person machen wollte, nahmen ihn die Einsatzkräfte mit auf die Wache.

Auf dem Weg zum Revier eskalierte die Situation. Der Mann beleidigte die Polizisten und verhielt sich den Angaben zufolge derart aggressiv, dass er gefesselt werden musste.

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Selbst die aktivierten Bodycams der Beamten hielten ihn nicht zurück: Er trat einem Polizisten mehrmals gegen das Schienbein und versuchte laut Bundespolizei mehrfach, sich absichtlich Treppen hinunterfallen zu lassen.

Verletzt wurde bei dem Vorfall niemand.

Rettungseinsatz am Hauptbahnhof Regensburg gefilmt: Gaffer erwarten nun mehrere Anzeigen

Da der 55-Jährige einen Atemalkoholtest verweigerte, ordnete die Staatsanwaltschaft eine Blutentnahme sowie die Beschlagnahme seines Handys an. Nach Feststellung seiner Identität auf der Dienststelle kam er wieder auf freien Fuß.

Den Gaffer erwarten nun Anzeigen wegen tätlichen Angriffs, Beleidigung, Verweigerung der Angaben zur Person sowie der Verletzung des höchstpersönlichen Lebensbereichs durch Bildaufnahmen.

Titelfoto: Alexander Auer/dpa

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