Geiselnahme in Volksbank: Täter verschanzen sich, Polizei hat dringende Bitte

Sinzig - Großeinsatz am Freitag im rheinland-pfälzischen Sinzig rund 30 Kilometer von Koblenz entfernt: In der Filiale einer Volksbank ist es zu einer Geiselnahme gekommen, die Polizei mit einem Großaufgebot in der Innenstadt.

Die Polizei ist mit einem Großaufgebot in Sinzig im Einsatz.  © Sascha Ditscher/dpa

Der Einsatz in der rund 17.000 Einwohner großen Stadt im Landkreis Ahrweiler läuft den Angaben der Beamten zufolge seit 9 Uhr. Bei einer der Geiseln soll es sich um den Fahrer eines Geldtransporters handeln, der am Morgen vor der Bank ankam und von dem oder den Tätern dort abgepasst wurde.

Derzeit geht die Polizei von mehreren Tätern und Geiseln aus, Angaben zur Anzahl gibt es nicht. Unter den Geiseln sollen sich nach dem aktuellen Erkenntnisstand aber keine Kunden der Volksbank befinden.

Hubschrauber kreisen tief über dem Bereich. Die Straßen rund um die Bank sind abgesperrt, zahlreiche Spezialkräfte im Einsatz. Ob es im Zuge der Geiselnahme Verletzte gibt, ist noch unklar. Hinweise auf ebenjene liegen der Polizei nicht vor.

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Die Lage wird von einem Sprecher als "statisch" beschrieben. Angaben zum weiteren Vorgehen gibt es nicht. Ein Grund dafür: Es sei nicht auszuschließen, dass die Täter innerhalb der Bank die Berichterstattung aktiv mitverfolgen würden.

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Zahlreiche Beamte sind schwer bewaffnet.  © Sascha Ditscher/dpa
Sämtliche Straßen rund um die betroffene Filiale der Volksbank sind abgesperrt.  © Thomas Frey/dpa
Auch Spezialkräfte sind angerückt.  © Thomas Frey/dpa
Die Täter verschanzen sich innerhalb des Gebäudes.  © Thomas Frey/dpa
Feuerwehr und Rettungsdienst sind ebenfalls mit zahlreichen Kräften vor Ort.  © Sascha Ditscher/dpa

Geiselnahme in Sinzig: Keine Gefahr für Bevölkerung, Anlaufstelle für Betroffene

Rettungsdienst und Feuerwehr sind vor Ort. Im Pfarrheim St. Peter ist inzwischen eine Notfallstation eingerichtet worden. In der Mensa der Barbarossaschule Sinzig finden seit circa 13.30 Uhr zudem Betroffene eine Betreuungsstelle als Anlaufpunkt.

"Personen, die im Absperrbereich der Sinziger Innenstadt wohnen und momentan nicht ihre Wohnungen aufsuchen dürfen, können sich dort während der bestehenden Maßnahmen einfinden", teilt die Kreisverwaltung Ahrweiler auf Facebook mit.

Eine Gefahr für die Bevölkerung bestehe laut Polizei nicht, die Innenstadt solle jedoch gemieden werden. Darüber hinaus bitten die Beamten eindringlich, über Social-Media-Kanäle keine ungesicherten Informationen zu verbreiten.

Der Artikel wird fortlaufend aktualisiert. Erstmeldung: 11.03 Uhr, zuletzt angepasst: 14.10 Uhr

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