Geschädigter Unternehmer hilft bei Aufklärung: Polizei schnappt Betrüger-Trio

Köln - Die Polizei ist einem Trio (42, 43, 50) auf die Schliche gekommen, das einen Spediteur (50) um über 200.000 Euro betrogen haben soll. Am Donnerstagabend klickten die Handschellen.

Der Spediteur aus Remscheid wollte Waren über das vermeintliche Transportunternehmen an seine Kunden versenden. (Symbolbild)  © 123rf/bilanol

Wie die Ordnungshüter mitteilen, hatte der Unternehmer aus Remscheid bereits vor zwei Wochen Anzeige erstattet, weil ausgelieferte Waren im Wert von 125.000 Euro nicht bei seinem Kunden angekommen war. 

Um bei der Aufklärung der Taten zu helfen, stattete der 50-Jährige seine nächste Lieferung daher mit einem GPS-Tracker aus. 

Als das von ihm beauftragte Fahrzeug eines angeblichen Transportunternehmens dann ungeplant ein Lager an der Industriestraße in Köln-Rodenkirchen ansteuerte, informierte er umgehend die Polizei.

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Die Einsatzkräfte fuhren daraufhin zur gemeldeten Adresse, wo sie die Verdächtigen antreffen und festnehmen konnten. Die Ermittlungen zu den Hintergründen sowie möglichen weiteren Beteiligten und Geschädigten dauern an.

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Kölner Polizei warnt vor Betrugsmasche

Den Fall nimmt die Polizei außerdem zum Anlass, um auf die perfide Masche aufmerksam zu machen: Auf digitalen Frachtbörsen geben sich die Täter mithilfe gefälschter Dokumente und gestohlener Identitäten als seriöse Transportunternehmen aus. 

Sobald sie dann den Zuschlag für einen Auftrag erhalten, holen sie die meist hochwertigen Waren mit einem Lkw und täuschend echt aussehenden Frachtpapieren direkt am Lager ab. Anschließend verschwinden die Betrüger mitsamt der Ladung spurlos. 

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