Illegale Prostitution? Massagestudio im Fokus der Ermittler

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Vohburg - Im Landkreis Pfaffenhofen an der Ilm hat die Polizei ein Massagestudio durchsucht, weil dort wohl Sex zum Kauf angeboten wurde.

Statt Massagen sollen die Beschäftigten eines Studios in Vohburg sich selbst angeboten haben. (Symbolbild)
Statt Massagen sollen die Beschäftigten eines Studios in Vohburg sich selbst angeboten haben. (Symbolbild)  © Hauke-Christian Dittrich/dpa

Wie die Ermittler des Polizeipräsidiums Oberbayern Nord mitteilte, gingen im Mai mehrere Hinweise aus der Bevölkerung zum Massagestudio in Vohburg ein. "Dabei erhärtete sich nach und nach der Verdacht, dass dort Frauen regelmäßig einer illegalen Prostitutionsausübung nachgingen", so die Polizei.

Am Mittwochmittag rückte schließlich die Kriminalpolizei Ingolstadt mit 40 Kräften zum Studio aus.

Mit der Aktion sollten die illegale Prostitution bekämpft und die Frauen geschützt werden, erklärten die Beamten. Aus diesem Grund wurde auch die Fachberatungsstelle jadwiGa miteinbezogen, die sich um die Betroffenen von Menschenhandel, Zwangsheirat und Zwangsprostitution kümmern.

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Ziel war außerdem die Festnahme zweier dringend tatverdächtiger Personen: Der 36-jähriger Deutscher aus dem Landkreis Pfaffenhofen und die 39-jährige Chinesin aus dem Regierungsbezirk Mittelfranken konnten geschnappt werden. Er sitzt inzwischen in Untersuchungshaft und steht im Verdacht, die illegale Prostitution organisiert zu haben. Die Frau sollte noch einem Richter vorgeführt werden.

Beim Zugriff in dem Mehrparteienhaus in Vohburg wurden vier chinesische Frauen angetroffen, berichteten die Ermittler. Die Ermittlungen laufen.

Titelfoto: Hauke-Christian Dittrich/dpa

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