Illegales Business? Apotheke soll im großen Stil mit Medikamenten gedealt haben

Berlin - Die Ermittler des Landeskriminalamts haben am Donnerstag im Auftrag der Staatsanwaltschaft Berlin wegen des Verdachts des illegalen Handels mit verschreibungspflichtigen Medikamenten gezielt Apotheken und Wohnungen durchsucht.

Hunderte Packungen verschreibungspflichtiger Medikamente und eine Viertelmillion Euro Bargeld konnten sichergestellt werden. (Symbolfoto)
Hunderte Packungen verschreibungspflichtiger Medikamente und eine Viertelmillion Euro Bargeld konnten sichergestellt werden. (Symbolfoto)  © Daniel Reinhardt/dpa

Die Polizei kontrollierte zwei Apotheken – eine am Kurfürstendamm in Charlottenburg, eine weitere in der Schloßstraße in Steglitz – sowie die Wohnungen von sechs Tatverdächtigen.

Den Ermittlungen zufolge sollen aus den Apotheken illegal Abnehmspritzen, Antidepressiva und Tilidin gehandelt worden sein.

Bei den Durchsuchungen stellten die Einsatzkräfte Mobiltelefone, elektronische Speichermedien, Unterlagen sowie rund 300 Verpackungen verschreibungspflichtiger Medikamente sicher.

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Außerdem wurden Fremdwährungen und 249.910 Euro Bargeld beschlagnahmt.

An dem Einsatz waren 133 Polizisten beteiligt. Die Ermittlungen laufen weiter, die Auswertung der sichergestellten Beweise dauert an.

Titelfoto: Daniel Reinhardt/dpa

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