Von Wolf-Dietrich von Dewitz
Solingen - Ein Bus, der als Schienenersatzverkehr im Auftrag der Deutschen Bahn unterwegs war, hat sich in Solingen in einer Sackgasse festgefahren.
Dort sitzt der Gelenkbus seit mehr als zehn Stunden fest und muss laut einem Polizeisprecher abgeschleppt werden.
Der Fahrer sei falsch abgebogen. Er landete gegen Mitternacht in der kleinen Straße Kohlfurth, die als Sackgasse endet und neben der größeren Kohlfurther Straße liegt. Der Bus touchierte bei seinem Fahrmanöver ein Haus.
Die Feuerwehr sei ausgerückt und die Polizei sichere ab, so der Polizeisprecher. Ein Abschleppunternehmen sei vor Ort. Ihm lägen keine Informationen vor, dass Passagiere bei der Fahrt um kurz vor Mitternacht an Bord gewesen seien.
Der WDR berichtet, dass Anwohner wegen des Busses nicht mehr mit ihren Autos rausfahren könnten. Die Bahn hat die wichtige Strecke von Köln über Wuppertal nach Hagen wegen umfangreicher Bauarbeiten für gut fünf Monate gesperrt.
Fernzüge werden bis Juli umgeleitet, Pendler müssen auf rund einem Dutzend Linien im Regionalverkehr auf Ersatzbusse umsteigen und deutlich mehr Zeit einplanen.