In Container mit Bürostühlen: Zoll findet 1,2 Tonnen Drogen, der Wert macht sprachlos

Von Florentine Dame

Langenfeld - In einem Frachtcontainer voller Bürostühle haben Zollfahnder in Langenfeld (Kreis Mettmann) 1,2 Tonnen Marihuana gefunden.

Der verdächtige Container war von Kanada an eine Lieferanschrift in Langenfeld (NRW) adressiert.
Der verdächtige Container war von Kanada an eine Lieferanschrift in Langenfeld (NRW) adressiert.  © --/Zollfahndungsamt Essen/dpa

Nach einem Hinweis US-amerikanischer Behörden auf den verdächtigen Container, der von Kanada an eine Lieferanschrift in Langenfeld adressiert war, hatten die Fahnder beobachten können, wie die Kartons entladen worden waren, hieß es in einer Mitteilung des Zollfahndungsamtes Essen.

Aus ermittlungstaktischen Gründen war über den Einsatz von Anfang Januar erst jetzt berichtet worden.

Im Zuge der weiteren Ermittlungen stießen die Fahnder auf weitere Drogenlager in Solingen und Wülfrath. Insgesamt seien 1,5 Tonnen Marihuana sichergestellt worden.

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Den Straßenverkaufswert der Betäubungsmittel schätzt der Zoll auf über 15 Millionen Euro. Die Ermittlungen in dem Fall dauern an.

Vor Ort in Langenfeld waren vier Menschen zeitweise festgenommen worden. In U-Haft befinde sich aber nur der 38-jährige Hauptverdächtige aus Solingen.

Insgesamt richten sich die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Düsseldorf gegen sieben Beschuldigte. Ihnen wird bandenmäßige Einfuhr von und Handeltreiben mit Marihuana vorgeworfen.

Titelfoto: --/Zollfahndungsamt Essen/dpa

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