In Müllsack gesteckt und verenden lassen: Katzenmörder im Harz unterwegs?

Harzgerode - Tierquälerei im Harz: In der Stadt Harzgerode wurden bereits Anfang Juli drei Katzen in einem Müllsack entdeckt. Eines der Tiere war bereits tot. Die Polizei sucht nun nach Zeugen der Tat.

Zwei der drei Katzen überlebten, eine war beim Auffinden bereits tot. (Symbolbild)  © Julian Stratenschulte/dpa

Wie das Polizeirevier Harz erklärte, wurden die Tiere am 9. Juli gegen 11.30 Uhr auf einer Wiesenfläche an der Mägdesprunger Straße durch einen Landwirt beim Heuwenden entdeckt.

Die drei Miezen wurden von einem bislang unbekannten Täter in einen blauen Müllsack gesteckt. Während zwei der drei Katzen die Tortur überlebten, war eine bereits verendet.

"Zudem wurden in Fundnähe des Müllsackes Körperteile einer weiteren Katze aufgefunden", so eine Polizeisprecherin am Mittwoch.

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Mit der Ablage des Müllsackes nahmen der oder die Täter in Kauf, dass die Tiere qualvoll verenden, da sie sich nicht selbständig befreien konnten.

Die Polizei ermittelt wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz und bittet um Hilfe.

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Personen, die Hinweise zur Tat oder tatverdächtigen Personen geben können, werden gebeten, sich beim Polizeirevier Harz in Halberstadt unter der Telefonnummer 03941/674-293 oder über das elektronische Polizeirevier zu melden.

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