Jugendliche fliehen vor Polizeikontrolle: Mehrere Autofahrer teils schwer verletzt
Halle (Saale) - Mehrere Personen wurden am Samstagabend bei einem schweren Verkehrsunfall in Halle verletzt. Ein Auto ging in Flammen auf.
Ein Polizeisprecher teilte mit, dass den Beamten in Sachsen-Anhalt gegen 20.30 Uhr ein Opel auffiel. Das Kennzeichen passte nicht zum Fahrzeug und wurde als gestohlen gemeldet. Die Einsatzkräfte forderten den Fahrer auf, das Auto zu stoppen. Dieser fuhr mit erhöhter Geschwindigkeit davon, die Polizei folgte.
In der Kurve vom Übergang der Straße der Republik zur Wörmlitzer Straße im Stadtbezirk Süd verlor der Fahrer die Kontrolle.
Zuerst kollidierte er mit dem Verkehrszeichen einer Verkehrsinsel. Dann geriet er mit seinem Fahrzeug auf die Gegenfahrbahn und prallte frontal mit einem entgegenkommenden Auto zusammen. Bei der Kollision wurde der 50-jährige Fahrer des anderen Wagens schwer verletzt.
Der Opel kam erst zum Stehen, nachdem er einen Zaun durchbrach und in Schräglage auf einem Grundstück in der Flurstraße landete.
Insassen waren noch nicht volljährig
Durch den Crash begann das Auto zu brennen. In dem Opel befanden sich laut Polizeiangaben sechs Personen im Alter zwischen 15 und 17 Jahren. Vier von ihnen flohen, konnten aber später gestellt werden.
Der Brand wurde schnell eingedämmt und gelöscht. Die Feuerwehr musste den Fahrer und Beifahrer aus dem Auto bergen. Beide waren schwer verletzt und wurden in Krankenhäuser gebracht.
Das Unfallfahrzeug war ein Totalschaden und wurde beschlagnahmt. Die Polizei ermittelt.
Titelfoto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa
