Memmingen - Eine 15-jährige Schülerin hat sich beim Zünden eines Silvesterböllers im Allgäu schwer an Hand und Gesicht verletzt.
Wie die Polizei mitteilte, kam es am Donnerstagmorgen vor Unterrichtsbeginn zum tragischen Ereignis. Ein 13-Jähriger hatte einen Silvesterböller mit, den er über die Weihnachtstage aus Bulgarien mitgebracht hatte.
Ermittlungen zufolge gab der Junge den Böller einer 15-Jährigen, die ihn mit einem Feuerzeug zündete. Weitere Jugendliche standen dabei in unmittelbarer Nähe.
Das Mädchen warf den Böller jedoch nicht schnell genug weg, sodass er ihr noch in der Hand detonierte.
Die 15-Jährige erlitt erhebliche Verletzungen an Hand und Gesicht. Zudem klagen mehrere Schüler im Umkreis über ein Knalltrauma.
Die Polizei ermittelt wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung, eines Vergehens nach dem Sprengstoffgesetz sowie der Herbeiführung einer Sprengstoffexplosion.