Amstetten - Ein ungewöhnlicher Fall von versuchter Bestechung an einer Grundschule beschäftigt derzeit die Polizei in Amstetten (Alb-Donau-Kreis).
Nachdem eine Lehrerin einer Schülerin wiederholt die angestrebte Empfehlung für das Gymnasium verweigert hatte, versuchten die Eltern des Kindes offenbar, die Entscheidung mit materiellen Mitteln zu erzwingen.
Erst boten sie der Lehrkraft mehrfach Geschenke an, was diese jedoch ablehnte.
Trotz der Zurückweisung ließen die Eltern nicht locker und hinterließen der Lehrerin neben einem Blumenstrauß auch einen vierstelligen Geldbetrag.
Statt des erhofften Schulwechsels hat das Vorgehen der Eltern nun aber strafrechtliche Konsequenzen.
Da die Lehrerin den Vorfall meldete, sieht sich das Paar nun einer Anzeige wegen des Verdachts der versuchten Bestechung gegenüber. Die Polizei Amstetten hat die Ermittlungen aufgenommen.