Lagerhalle in Flammen, Dach eingestürzt: Feuerwehr mit 130 Kräften im Einsatz

Sankt Augustin - Der Brand einer Lagerhalle in einem Gewerbegebiet im Ortsteil Menden hielt in der Nacht auf Sonntag die Freiwillige Feuerwehr in Sankt Augustin in Atem.

Der Brand einer Lagerhalle in Sankt Augustin sorgte am frühen Sonntagmorgen für einen Großeinsatz der örtlichen Feuerwehr.
Der Brand einer Lagerhalle in Sankt Augustin sorgte am frühen Sonntagmorgen für einen Großeinsatz der örtlichen Feuerwehr.  © Marius Fuhrmann

Schon beim Eintreffen der ersten Kräfte gegen 0.25 Uhr entpuppte sich die Situation als Vollbrand eines größeren Gebäudes. Der zuständige Einsatzleiter erhöhte daraufhin sofort die Alarmstufe.

Mehr als 100 Ehrenamtliche aller Sankt Augustiner Einheiten sowie die benachbarte Einheit Bonn-Geislar rückten aus, um das Feuer unter Kontrolle zu bekommen. Dabei kamen sechs C-Rohre und eine Drehleiter zum Einsatz.

Wie die Feuerwehr mitteilte, lag der Schwerpunkt zunächst darin, eine Brandausbreitung auf die angeschlossenen Gebäude zu vermeiden. In der betroffenen Halle, deren Dach größtenteils einstürzte, lagerten hauptsächlich Möbel.

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Weitere Tätigkeitsfelder der eingesetzten Floriansjünger waren die Wasserversorgung durch umliegende Hydranten und die laufende Drohnenüberwachung der Einsatzstelle.

Gegen 2.30 Uhr hatten die Löschkräfte den Brand schließlich im Griff.

Keine Verletzten, aber lange Nachlöscharbeiten

Auch über eine Drehleiter wurde gegen die Flammen angekämpft.
Auch über eine Drehleiter wurde gegen die Flammen angekämpft.  © Marius Fuhrmann

Allerdings dauerten die Nachlöscharbeiten noch bis in den Vormittag hinein an, da sich das Feuer bis unter die Dachhaut einer benachbarten Halle ausgebreitet hatte. Das Dach musste geöffnet werden, um schwer zugängliche Bereiche der Halle und Brandnester mit Löschschaum zu fluten.

Verletzt wurde glücklicherweise niemand. Die teils großen Rauchmengen zogen nach oben ab und wirkten sich somit auch nicht auf umliegende Wohngebiete aus.

Neben den Freiwilligen Feuerwehren aus Sankt Augustin und Geislar waren das Ordnungsamt, die Polizei, der Rettungsdienst, das Kreis-Umweltamt, die Zentrale Abwasseraufbereitungsanlage, der Energieversorger, der Bauhof und das NRW-Landesamt für Natur, Umwelt und Klima vor Ort.

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Die Feuerwehr Troisdorf stellte währenddessen den Grundschutz in Sankt Augustin sicher. So waren insgesamt etwa 130 Kräfte in der Nacht im Einsatz.

Titelfoto: Marius Fuhrmann

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