Husum - Schockierende Szene in Schleswig-Holstein: In Husum rückten Einsatzkräfte mit einem Großaufgebot aus. Der Grund: Die Reanimation eines erst sieben Monate alten Säuglings. Die Ermittler haben eine schreckliche Befürchtung.
Der Vorfall ereignete sich bereits am 29. Juni. Gegen kurz nach 20 Uhr wurden Rettungskräfte und Polizei zu einem medizinischen Notfall alarmiert. Auch ein Rettungshubschrauber kam zum Einsatz.
Auslöser für den Großeinsatz war die Reanimation des Babys. Der Junge wurde anschließend mit dem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen, teilte die Polizei am Donnerstag mit.
Dort machten Ärzte eine erschütternde Entdeckung: Bei dem Baby wurden Verletzungen festgestellt, die auf ein Schütteltrauma hindeuten. Der Säugling liegt derzeit im Koma und schwebt in Lebensgefahr.
Aufgrund der Verletzungen ermitteln die Beamten aktuell wegen versuchten Totschlags. Die Ermittlungen richten sich gegen die 20 Jahre alte Mutter und den 25-jährigen Vater des Jungen.
Das rechtsmedizinische Gutachten steht noch aus. Weitere Angaben zu den laufenden Ermittlungen machte die Polizei bislang nicht.