Leiche in Plastiktüte in Leverkusen entdeckt: Tatverdächtiger nach 16 Jahren geschnappt

Köln - Mehr als eineinhalb Jahrzehnte nach dem Tod eines damals 43-Jährigen in Leverkusen haben Ermittler einen Tatverdächtigen (60) aus Köln geschnappt.

16 Jahre nach dem gewaltsamen Tod eines damals 43-Jährigen haben Ermittler einen dritten Tatverdächtigen (heute 60) gefasst. (Symbolfoto)  © Carsten Rehder/dpa

Dem Mann wird vorgeworfen, an der Tat vor 16 Jahren beteiligt gewesen zu sein.

Nach offiziellen Angaben habe man den Verdächtigen am vergangenen Samstag bei dessen Einreise aus Österreich bei einer Grenzkontrolle festnehmen können.

Im Rahmen der Überprüfung seiner Personalien kam heraus, dass er per Haftbefehl aus Köln gesucht wurde.

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Nachdem die Ermittlungen um die Leverkusener Leiche zwölf Jahre lang zu keinem Ergebnis geführt hatte, wurde der Cold Case vor rund vier Jahren durch die Hilfe von modernen kriminaltechnischen Mitteln neu aufgerollt.

Bereits vor zwei Jahren hatten Ermittler einen Tatverdächtigen (45) in den Niederlanden festgenommen, ihn kurz darauf aber wegen Mangel an Beweisen wieder entlassen. Ein zweiter Tatverdächtiger war in der Zwischenzeit gestorben.

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Endgültige Bewegung in den Fall könnte nun der 60-Jährige bringen. Konkret geht es um Totschlag an einen 43-Jährigen, der 2010 tot und in einer Plastiktüte verpackt neben einer Leitplanke auf der A59 bei Leverkusen-Rheindorf gefunden worden war.

Bei einer Obduktion stellte sich heraus, dass der Mann durch Schläge gegen den Kopf gestorben war.

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