Zeuge meldet rasenden Audi auf Autobahn, dann stellt die Polizei noch ganz andere Vergehen fest

Chemnitz - Der hatte es eilig: Auf der Autobahn bei Chemnitz wurde ein Audi-Fahrer (20) erwischt, der deutlich zu schnell war. Das war aber nicht sein einziges Problem.

Die Polizei konnte das Gespann schließlich auf der A4 für eine Kontrolle stoppen. (Symbolbild)
Die Polizei konnte das Gespann schließlich auf der A4 für eine Kontrolle stoppen. (Symbolbild)  © Frederik von Erichsen/dpa

Ein anderer Autofahrer informierte die Polizei am Montagnachmittag, dass er den Audi, an dem auch noch ein Anhänger angekoppelt war, auf der A72 mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit gesehen habe.

"Seinen Angaben zufolge war das Gespann mit etwa 170 km/h unterwegs", so eine Polizeisprecherin am Dienstag.

Die Polizisten entdeckten das beschriebene Fahrzeug schließlich auf der A4 in Fahrtrichtung Dresden. Sie stoppten den Fahrer für eine Verkehrskontrolle.

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Dabei stellten die Beamten fest, dass der Rumäne nicht im Besitz eines erforderlichen Führerscheins der Klasse BE war und der Audi keine Haftpflichtversicherung hatte.

Dem 20-Jährigen wurde die Weiterfahrt verboten. Er muss sich nun wegen Fahrens ohne Führerschein und Verstoß gegen das Pflichtversicherungsgesetz verantworten.

Titelfoto: Frederik von Erichsen/dpa

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