Leuchtendes Flugobjekt am Himmel im Norden löst Großeinsatz aus

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Stade - Rätselhafter Alarm am Abend: Am Sonntag sorgten mysteriöse Beobachtungen am Himmel über Norddeutschland für einen Großeinsatz von Feuerwehr und Polizei.

Ein zunächst unbekanntes Flugobjekt löste am Sonntagabend einen Großeinsatz aus.
Ein zunächst unbekanntes Flugobjekt löste am Sonntagabend einen Großeinsatz aus.  © NEWS5 / Sebastian Peters

Gegen 19 Uhr gingen bei den Einsatzkräften mehrere Meldungen ein. Im Bereich Groß Thun sollen möglicherweise Teile eines Flugzeugs oder sogar Fragmente eines unbekannten Himmelskörpers abgestürzt sein, hieß es.

Sofort rückten zahlreiche Kräfte der Feuerwehren aus, unterstützt von einem Marinehubschrauber sowie einer Drohne der DLRG, um das Gebiet großflächig abzusuchen.

Trotz der intensiven Suche blieb der Einsatz jedoch ohne Ergebnis. Weder am Boden noch aus der Luft konnten Trümmerteile oder andere Hinweise auf einen Flugzeugabsturz gefunden werden.

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Polizeimeldungen Hakenkreuze auf Straße gesprüht: Polizei ermittelt

Zeitgleich waren auch aus anderen Teilen Norddeutschlands ähnliche Beobachtungen gemeldet worden. Doch auch dort blieb die Suche erfolglos, teilte die Polizei am Abend mit.

Eine Entdeckung aus Rheinland-Pfalz könnte jedoch Aufschluss über das mysteriöse Objekt geben. Dort hatten am Sonntag Teile eines Meteoriten Schäden an Dächern und Häusern verursacht.

Demnach sei nicht auszuschließen, dass es sich bei der Beobachtung im Norden ebenfalls um einen Meteoriten gehandelt habe.

Nach Meldung über möglichen Absturz von Flugzeugteilen: Spurensuche erfolglos

Die Suche verlief ohne Erfolg.
Die Suche verlief ohne Erfolg.  © NEWS5 / Sebastian Peters

Nachdem sämtliche Spuren bei der Suche im Norden ins Leere gelaufen waren, wurde der Einsatz kurz vor 21 Uhr beendet. Die Polizei schließt jedoch nicht aus, dass möglicherweise doch noch Teile gefunden werden könnten.

Deshalb bitten die Behörden darum, dass Passanten im Bereich Groß Thun in den kommenden Tagen aufmerksam bleiben.

Sollten verdächtige Gegenstände entdeckt werden, gilt: auf keinen Fall anfassen und umgehend über den Notruf 110 die Polizei verständigen.

Titelfoto: Bildmontage: NEWS5 / Sebastian Peters

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