Ulm - Per Röntgenanlage kamen die Zollfahnder einem Kippenversteck auf die Schliche. Ein Lkw-Fahrer aus der Türkei hatte Zigaretten in seinen Reserverädern versteckt.
Das mit Möbeln beladene Fahrzeug war von der Türkei auf dem Weg nach Paris und den Fahndern auf der A8 in Höhe Ulm-Dornstadt ins Auge gefallen.
Der Fahrer hat nun ein Steuerstrafverfahren am Hals, weil er 25.000 unversteuerte Zigaretten (insgesamt 125 Stangen) im Reserverad verborgen hatte.
Bei der Auswertung von Scan-Bildern der Großröntgenanlage fielen den Zollbeamten zuvor Unregelmäßigkeiten bei den Reservereifen auf.
In einer Werkstatt wurden die Räder aufgetrennt, anschließend kamen Zehntausende Zigaretten zum Vorschein.
Als Strafe wurden rund 5200 Euro Tabaksteuer und 2400 Euro als Strafsicherheit fällig, die der 40-Jährige noch vor Ort bezahlte.