Mann entdeckt Feuer in Hausflur und reagiert sofort: Jetzt ermittelt die Mordkommission

Bornheim - Nach einem Brand in einem Mehrfamilienhaus in Bornheim bei Bonn hat eine Mordkommission der Polizei die Ermittlungen aufgenommen und sucht Zeugen.

Die Polizei war gemeinsam mit der Feuerwehr in der Nacht zu Montag zu dem Mehrfamilienhaus in Bornheim alarmiert worden. (Symbolfoto)
Die Polizei war gemeinsam mit der Feuerwehr in der Nacht zu Montag zu dem Mehrfamilienhaus in Bornheim alarmiert worden. (Symbolfoto)  © 123rf/roshchyn

Wie ein Sprecher der Beamten am Montagmorgen berichtete, waren Polizei und Feuerwehr in der vergangenen Nacht gegen 3.05 Uhr per Notruf zu dem Mehrparteienhaus an der Siegesstraße in Bornheim-Roisdorf alarmiert worden.

Demnach war ein Bewohner (43) auf einen ausgelösten Brandmelder im Hausflur aufmerksam geworden und schaute nach dem Rechten, wobei er ein Feuer an der Eingangstüre des Gebäudes entdeckte.

Der 43-Jährige reagierte sofort und löschte die Flammen selbstständig ab, wobei er jedoch durch Rauchgase verletzt wurde.

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Im Rahmen der ersten polizeilichen Ermittlungen ergab sich der Verdacht der vorsätzlichen Brandstiftung an der Eingangstür.

Eine Mordkommission der Bonner Polizei ist nach dem mutmaßlich vorsätzlich gelegten Brand auf der Suche nach Zeugen. (Symbolfoto)
Eine Mordkommission der Bonner Polizei ist nach dem mutmaßlich vorsätzlich gelegten Brand auf der Suche nach Zeugen. (Symbolfoto)  © David Inderlied/dpa

Bonner Mordkommission sucht Zeugen: Wer hat etwas Verdächtiges beobachtet?

"Aufgrund der Gesamtumstände übernahm eine Mordkommission der Bonner Polizei unter Leitung von Kriminalhauptkommissar Thomas Winterscheidt in enger Abstimmung mit Oberstaatsanwältin Claudia Heitmann von der Bonner Staatsanwaltschaft die weiteren Ermittlungen, die derzeit noch andauern", berichtete der Sprecher.

Die Beamten sind auf der Suche nach Zeugen, die in der Nacht zu Montag möglicherweise verdächtige Personen oder Fahrzeuge im Bereich des Tatortes beobachtet haben.

Hinweise werden unter der Rufnummer 0228/150 oder per E-Mail an [email protected] entgegengenommen.

Titelfoto: 123rf/roshchyn

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