Mann steigt mit Messer in Straßenbahn ein, dann fliehen Fahrgäste in Panik

Berlin - Montagnachmittag wurde eine Tram in Berlin-Friedrichsfelde zum Schauplatz eines brutalen Vorfalls, als ein Mann unter Drogeneinfluss außer Kontrolle geriet.

Der 50-Jährige stieg an der Tram-Haltestelle an der Straße "Am Tierpark" ein. (Archivfoto)  © Sebastian Gollnow/dpa

Mit einem Messer in der Hand stieg der 50-Jährige in die haltende Tram, bedrohte die Fahrgäste und beschädigte Sitze sowie Scheiben – die Menschen flohen daraufhin in Panik.

Die alarmierten Einsatzkräfte der Polizei trafen den Mann gegen 15.45 Uhr an der Haltestelle Am Tierpark an. Trotz mehrfacher Aufforderungen, das Messer fallen zu lassen und sich auf den Boden zu legen, bewegte er sich weiter mit der Waffe in der Hand.

Erst die Androhung eines Tasers brachte den Mann dazu, sich zu Boden zu legen – das Messer hielt er zunächst fest.

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Die Beamten stellten fest, dass die Hand des 50-Jährigen stark verletzt war. Dennoch leistete er enormen Widerstand gegen die Festnahme, weshalb der Taser zum Einsatz kam, um den Mann überwältigen zu können.

Die Rettungskräfte brachten ihn ins Krankenhaus, wo die Hand sofort operiert wurde. Eine Untersuchung ergab, dass der Mann unter Drogeneinfluss stand.

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Der 50-Jährige muss sich nun unter anderem wegen Bedrohung, gefährlicher Körperverletzung, Sachbeschädigung und Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz verantworten.

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