Mann wurde elfmal zur Fahndung ausgeschrieben: Polizei schnappt Gesuchten bei Grenzkontrolle

Aachen - Die Polizei in Aachen konnte am frühen Montagmorgen einen polizeibekannten 34-Jährigen festnehmen, der in einem Fernreisebus über die A4 in die Bundesrepublik einreisen wollte.

Bei einer Kontrolle stießen Beamte der Bundespolizei auf den mehrfach gesuchten Straftäter. (Symbolbild)  © Patrick Pleul/dpa

Gegen 1 Uhr kontrollierten die Beamten den Bus und die darin befindlichen Fahrgäste. Bei der Überprüfung der Daten kam dann Erstaunliches ans Licht: Mit Bezug auf den Georgier waren im polizeilichen Abfragesystem unglaubliche 29 Aliasdatensätze sowie insgesamt elf offene Fahndungen hinterlegt.

"Die Fahndungsausschreibungen lassen den Verdacht zu, dass der 34-Jährige ein Problem mit dem Verständnis von Eigentumsverhältnissen hat", teilt die Bundespolizei am Dienstag mit.

Was die Ordnungshüter damit meinen: Gegen den Mann lagen wegen Diebstahl und schwerem Bandendiebstahl sowohl ein Untersuchungshaftbefehl als auch ein Vollstreckungshaftbefehl vor.

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Zudem hätten mehrere norddeutsche Staatsanwaltschaften versucht, den 34-Jährigen auf dem Postweg zu erreichen - ebenfalls vergeblich. "Hier wurde er insgesamt neunmal wegen Diebstahl, Betrug, Bandendiebstahl und Diebstahl mit Waffen gesucht", so die Bundespolizei.

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Der Mann wollte die deutsche Grenze mit einem Fernreisebus überqueren. (Symbolbild)  © Martin Meissner/AP/dpa

Der Mann wurde festgenommen und dem Polizeigewahrsam in Aachen überstellt. Zudem wurden die Behörden, die den Mann zur Fahndung ausgesetzt hatten, über seine Verhaftung informiert.

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