Berlin - Aus einem ruhigen Spaziergang im Wald wurde plötzlich ein Einsatz für Spezialkräfte, als in Berlin-Pankow eine große Menge Weltkriegsmunition gefunden wurde.
Die Polizei berichtet in einem Beitrag auf Instagram, dass ein Spaziergänger einen verdächtigen Gegenstand im Waldboden entdeckt hatte. Was zunächst unscheinbar wirkte, entpuppte sich kurz darauf als gefährlicher Fund.
Spezialisierte Kräfte des LKA wurden alarmiert und bestätigten vor Ort den Verdacht: Es handelt sich um Weltkriegsmunition.
Im weiteren Verlauf des Einsatzes wurde das tatsächliche Ausmaß deutlich. Insgesamt wurden 59 unverschossene Granaten sowjetischer Bauart entdeckt. Die Geschosse haben ein Kaliber von 122 Millimetern und bringen zusammen rund 1,5 Tonnen auf die Waage.
Die Granaten wurden Stück für Stück gesichert, geborgen und anschließend fachgerecht abtransportiert. Der Einsatz verlief hoch konzentriert und ruhig mitten im Waldgebiet.
Für die Dauer der Bergungsarbeiten wurde der Bereich abgesperrt. Nach Angaben der Einsatzkräfte bestand zu keiner Zeit eine Gefahr für Spaziergänger oder Anwohner.