Nach Hausbrand mit drei Verletzten: Polizei geht von Brandstiftung aus

Velbert - Nach einem Hausbrand mit drei Verletzten in Velbert hat die Polizei neue Erkenntnisse sammeln können. Mittlerweile geht man von Brandstiftung aus.

Nach ersten Erkenntnissen hat der Hauseigentümer (74) den Großbrand in einem Einfamilienhaus in Velbert selbst verursacht.
Nach ersten Erkenntnissen hat der Hauseigentümer (74) den Großbrand in einem Einfamilienhaus in Velbert selbst verursacht.  © Polizei Mettmann

Am vergangenen Samstag (29. April) wurde ein Einfamilienhaus in Velbert-Langenberg durch ein Feuer beinahe komplett zerstört.

Bei dem Hausbrand wurden drei Personen verletzt. Der 74-jährige Hauseigentümer dabei schwer. Er wurde in eine Spezialklinik gebracht, zu seinem Gesundheitszustand gab es am gestrigen Montag zunächst keine aktuellen Angaben.

Erste Ermittlungen der Polizei haben nun ergeben, dass der Mann den Brand absichtlich gelegt haben soll. Deshalb haben die Beamten bereits ein Ermittlungsverfahren wegen schwerer Brandstiftung eingeleitet. Zudem hat die Kriminalpolizei die weitere Bearbeitung des Vorfalls übernommen.

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Warum der 74-Jährige das Feuer gelegt hat, ist noch nicht bekannt und aktuell noch Gegenstand der derzeitigen Ermittlungen.

Neben dem Hauseigentümer erlitten zwei Rettungskräfte Rauchgasvergiftungen, beide sind aber bereits wieder aus dem Krankenhaus entlassen worden.

Zwei Katzen, die noch vermisst wurden, konnten nicht gerettet werden. Der entstandene Gesamtschaden wird auf mindestens 700.000 Euro geschätzt.

Titelfoto: Polizei Mettmann

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