Von Christine Bähr
Thieringhausen - Nach dem Fund von Kampf- und Sprengmitteln sowie weiteren unbekannten Substanzen in Thieringhausen ist das betroffene Gebäude an Fachbehörden übergeben worden.
Sie überprüften unter anderem dessen Standsicherheit, sagte ein Sprecher der Stadt Olpe. Begonnen hatte der Einsatz schon am Dienstagabend.
Bei dem leer stehenden Gebäude, das laut dem Sprecher früher einmal als Grundschule genutzt worden war, handelte es sich seit rund 40 Jahren um eine "Mischnutzung aus Wohnung und Gewerbe".
Nach dem Tod des Eigentümers und dessen Ehefrau habe eine Erbengemeinschaft das Gebäude ausgeräumt und sei auf die Stoffe gestoßen. In der Folge hätten die Menschen die Einsatzkräfte alarmiert.
An dem bis zum Mittwochnachmittag andauernden Einsatz an dem Gebäude seien das Landeskriminalamt, der Kampfmittelbeseitigungsdienst und weitere Spezialkräfte beteiligt gewesen, teilte die Feuerwehr Olpe am Mittwoch mit. Sie hätten die gefundenen Stoffe gesichert und entsorgt.
In einzelnen Fällen hätten sie auch kontrollierte Sprengungen durchgeführt. Es habe allerdings keinerlei Gefahr für die Anwohnerinnen und Anwohner bestanden.
Um welche Substanzen es sich genau handelte, blieb zunächst unklar. Die Untersuchung der Stoffe habe aber definitiv ergeben, dass diese ungefährlich seien, schrieb die Feuerwehr bereits am Mittwoch.