Perso in Mikrowelle? Mann überrascht Polizisten mit beschädigtem Ausweis

Bautzen - Der Personalausweis eignet sich wegen seiner Scheckkartenform für viele Sachen. Doch was ein 23-Jähriger mit seinem Ausweis-Dokument anstellte, überraschte selbst die Beamten der Bundespolizei.

Röstete ein 23-Jähriger seinen Personalausweis in einer Mikrowelle? (Symbolbild)
Röstete ein 23-Jähriger seinen Personalausweis in einer Mikrowelle? (Symbolbild)  © Karl-Josef Hildenbrand/dpa

Wie die Bundespolizei am Donnerstag mitteilte, kontrollierten die Beamten gegen 3.35 Uhr den Mann am Autobahnrastplatz Oberlausitz/Süd.

Bei der Aushändigung seines Personalausweises staunten die Polizisten dann nicht schlecht: Der Pass des 23-Jährigen wies starke Beschädigungen auf.

So waren beide Seiten angeschmort, der Chip zerstochen und ein Teil der Plastik geschmolzen. Als die Beamten wissen wollten, woher denn die Beschädigungen kommen, meinte dieser, dass dies wohl bei einer Party passiert sei.

Auf TAG24-Nachfrage bestätigte die Bundespolizei, ähnliche Beschädigungen an einem Personalausweis schon einmal gesehen zu haben. In diesem Fall wurde die Mikrowellentauglichkeit des Dokuments auf die Probe gestellt.

Da ein Personalausweis Eigentum der Bundesrepublik Deutschland ist, leiteten die Beamten ein Ermittlungsverfahren wegen Sachbeschädigung ein. Der beschädigte Pass wurde vor Ort beschlagnahmt.

Titelfoto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa

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