"Pistols and bombs": Dämlicher Flughafen-Scherz endet im kompletten Desaster
Frankfurt am Main - Was als vermeintlich lockerer Spruch gedacht war, hatte am Frankfurter Flughafen drastische Konsequenzen. Eine Reisende brachte mit wenigen Worten den gesamten Sicherheitsapparat in Bewegung und zerstörte damit ihre eigenen Reisepläne.
Wie die Bundespolizei berichtet, ereignete sich der Vorfall bei der Luftsicherheitskontrolle am Flughafen in Frankfurt am Main.
Dort wurde eine 48-jährige Ägypterin von einer Sicherheitsmitarbeiterin gefragt, ob sie spitze oder andere gefährliche Gegenstände im Handgepäck habe. Die Antwort der Frau: "Yes, pistols and bombs (deutsch: Ja, Pistolen und Bomben)."
Diese Aussage wiederholte sie mehrfach, was weitreichende Folgen nach sich zog. Die Bundespolizei leitete umgehend umfangreiche Maßnahmen ein, konnte jedoch letztlich eine tatsächliche Gefahr ausschließen.
Gegenüber den Beamten erklärte die 48-Jährige später, es habe sich lediglich um einen Scherz gehandelt.
Ein Scherz allerdings, der nun sogar ein juristisches Nachspiel hat: Gegen sie wird wegen Störung des öffentlichen Friedens durch Androhung von Straftaten ermittelt.
Außerdem war ihre ursprünglich geplante Weiterreise nach Chicago nicht mehr möglich, da ihr amerikanisches Visum von den US-Behörden annulliert wurde. Stattdessen musste die Frau den Rückflug nach Kairo antreten.
Titelfoto: Andreas Arnold/dpa
