Polizei muss ausdrücklich klarstellen: "Ausgangssperre gilt auch für Dinosaurier"

Mülheim an der Ruhr - Trotz nächtlicher Ausgangsbeschränkung war in der Nacht zum Samstag ein Mann in einem Dinosaurier-Kostüm in Mülheim an der Ruhr in Nordrhein-Westfalen unterwegs.

Sie sehen zwar lustig aus, aber solche Dinosaurier-Kostüme erlauben es ihren Trägern trotzdem nicht, sich über die Corona-Regeln hinwegzusetzen. (Symbolbild)
Sie sehen zwar lustig aus, aber solche Dinosaurier-Kostüme erlauben es ihren Trägern trotzdem nicht, sich über die Corona-Regeln hinwegzusetzen. (Symbolbild)  © Frank Rumpenhorst/dpa

"Beinah surreal wirkten die kurzen Arme sowie der hin und her schwingende Schwanz des 'Königs der Echsen'", schrieb die Essener Polizei am Montag in einer launigen Mitteilung.

Schnell habe sich herausgestellt, "dass der kurzarmige Dinosaurier, in Wahrheit ein Mülheimer in einem Karnevalskostüm, friedlich und zügig auf dem Weg in seine eigene Höhle war".

Zuvor sei der Mann bereits von einem städtischen Mitarbeiter darauf hingewiesen worden, dass die Ausgangssperre in der Zeit von 21 Uhr bis 5 Uhr auch für nachtaktive Reptilien gelte.

"Der linguistisch bereits weiterentwickelte Saurier zeigte sich kooperativ und ließ die Polizisten irritiert aber belustigt zurück", hieß es weiter.

Titelfoto: Frank Rumpenhorst/dpa

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