Verdacht auf Schwarzarbeit: Security-Personal des 1. FC Köln im Visier der Fahnder

Von Ulf Zimmermann

Köln - Der Zoll Köln und das Ordnungsamt haben am Freitagabend beim Bundesliga-Heimspiel des 1. FC Köln gegen den VfL Wolfsburg Sicherheitspersonal kontrolliert.

Im Rahmen des Bundesliga-Heimspiels des 1. FC Köln gegen den VfL Wolfsburg wurden am Freitagabend 57 Beschäftigte des Sicherheitspersonals überprüft. (Symbolbild)
Im Rahmen des Bundesliga-Heimspiels des 1. FC Köln gegen den VfL Wolfsburg wurden am Freitagabend 57 Beschäftigte des Sicherheitspersonals überprüft. (Symbolbild)  © Sascha Thelen/dpa

Insgesamt wurden laut einer Pressemitteilung 57 Beschäftigte von 13 Sicherheitsfirmen kontrolliert. Bei fünf Personen ergaben sich den Angaben zufolge Hinweise darauf, dass ihnen nicht der gesetzliche Mindestlohn gezahlt wurde.

Dieser betrug branchenübergreifend 2025 12,82 Euro pro Arbeitsstunde. Seit dem 1. Januar dieses Jahres liegt der Mindestlohn bei 13,90 Euro.

Bei vier Personen gibt es laut einem Sprecher den Verdacht auf den Missbrauch von Sozialleistungen, bei zwei Beschäftigten Hinweise auf fehlende Meldungen zur Sozialversicherung.

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Missbrauch von Sozialleistungen liegt zum Beispiel dann vor, wenn Menschen etwa Bürgergeld beziehen und einen Arbeitslohn nicht oder nur teilweise angeben.

Das Zollamt der Rheinmetropole wird diesen Verdachtsfällen nun mit den tiefergehenden Überprüfungen der jeweiligen Arbeitgeber nachgehen.

Titelfoto: Sascha Thelen/dpa

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