Schlag gegen Kinderpornografie: "Hinter jeder Datei steht ein reales Opfer"

Von Jana Renkert

Amberg – Die Kriminalpolizei Amberg ist in den Landkreisen Schwandorf und Amberg-Sulzbach mit einem größeren Einsatz gegen Darstellungen von Kindesmissbrauch vorgegangen.

Die Polizei stellte 40 Datenträger mit kinderpornografischen Inhalten sicher. (Symbolfoto)
Die Polizei stellte 40 Datenträger mit kinderpornografischen Inhalten sicher. (Symbolfoto)  © Arne Dedert/dpa

Dabei stellten die Beamten über 40 Datenträger sicher, die nun ausgewertet werden, wie die Polizei mitteilte.

Demnach standen der Besitz, die Verbreitung und die Herstellung von Missbrauchsdarstellungen von Kindern und Jugendlichen im Fokus der Ermittlungen.

Mehr als 30 Einsatzkräfte durchsuchten insgesamt sechs Wohnungen. Zusätzlich fanden die Polizisten verbotene Messer sowie Cannabispflanzen in nicht erlaubter Menge.

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"Der Schutz von Kindern und Jugendlichen hat für uns oberste Priorität. Hinter jeder Datei steht ein reales Opfer. Unsere Ermittler arbeiten mit großem Engagement daran, diese Taten aufzudecken und Täter zur Rechenschaft zu ziehen", so Dr. Tobias Mattes, Leiter der Kriminalpolizeiinspektion Amberg.

Die Fälle im Bereich Kinderpornografie bewegen sich in der Oberpfalz laut Polizei seit Jahren auf einem hohen Niveau. Zuletzt registrierten die Beamten einen Anstieg von rund 49 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Titelfoto: Arne Dedert/dpa

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