Polizei stoppt Alkohol- und Drogenfahrten auf Sachsens Autobahnen
Glauchau/Weischlitz - Am Sonntagabend stoppte die Polizei gleich zwei Autofahrer im Landkreis Zwickau, nachdem sie durch ihre gefährliche Fahrweise anderen Verkehrsteilnehmern aufgefallen waren.
Zunächst wurden die Beamten gegen 20.30 Uhr auf die A4 bei Glauchau gerufen. Dort überholte ein Skoda-Fahrer mehrfach rechts, hielt den erforderlichen Mindestabstand nicht ein und fuhr mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit.
An der Anschlussstelle Glauchau-West verließ er schließlich die Autobahn. Kurze Zeit später konnten die eingesetzten Polizisten den 44-jährigen Deutschen im Stadtgebiet von Meerane stoppen.
Während der Kontrolle stellte sich heraus, dass der Fahrer unter Alkoholeinfluss unterwegs war. Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von umgerechnet 1,34 Promille.
Der 44-Jährige kam anschließend zur Blutentnahme in ein Krankenhaus. Zudem stellten die Beamten seinen Führerschein sicher.
Der Deutsche muss sich nun wegen Trunkenheit im Verkehr verantworten.
30-jähriger Transporter-Fahrer zeigt mehrere Ausfallerscheinungen auf
Eine Stunde später stoppte die Polizei einen VW-Transporter auf der A72 in Höhe der Anschlussstelle Pirk. Dieser war zuvor auf der Autobahn in Fahrtrichtung Leipzig unterwegs gewesen.
Bei der Kontrolle wurde ein Fahrtüchtigkeitstest mit dem ukrainischen Fahrer durchgeführt, der mehrere Ausfallerscheinungen aufzeigte. Zudem reagierte ein Drogenvortest positiv auf Cannabis, Amphetamin und Methamphetamin.
Auch er wurde nach der Aufnahme der Personalien und des Sachverhalts in ein Krankenhaus zur Blutentnahme gebracht und ist vorerst nicht mehr im Besitz seines Führerscheins.
Die Ermittlungen wegen Trunkenheit gegen den 30-jährigen Ukrainer dauern derweil noch an.
In beiden Fällen wurden die Fahrer zum Glück gestoppt, bevor es zu Unfällen kam und jemand hätte verletzt werden können.
Titelfoto: Marijan Murat/dpa

