Porsche-Knacker auf frischer Tat erwischt - drei Männer in U-Haft!

Düsseldorf - Eine Bande soll für den Diebstahl von acht hochwertigen Fahrzeugen der Marke Porsche im gesamten Bundesgebiet verantwortlich sein - drei mutmaßliche Mitglieder der Gruppe sitzen nun in U-Haft.

Die Bande soll acht Fahrzeugdiebstähle im gesamten Bundesgebiet begangen und damit einen Schaden in Millionenhöhe verursacht haben. (Symbolbild)
Die Bande soll acht Fahrzeugdiebstähle im gesamten Bundesgebiet begangen und damit einen Schaden in Millionenhöhe verursacht haben. (Symbolbild)  © Axel Heimken/dpa

Die Männer seien am Mittwoch in Wiesbaden auf frischer Tat ertappt und von einem mobilen Einsatzkommando der hessischen Polizei festgenommen worden, teilten Staatsanwaltschaft und Polizei in Düsseldorf mit.

Der kurz zuvor von ihnen gestohlene 130.000 Euro teure Sportwagen sei unbeschädigt sichergestellt worden. Gegen die Beschuldigten im Alter von 29, 34 und 36 Jahren wurde am Donnerstag Haftbefehl erlassen, sie kamen in U-Haft.

Die Düsseldorfer Staatsanwaltschaft ermittelt wegen des Verdachts des schweren Bandendiebstahls, nachdem es zu einem Fall im April in der NRW-Landeshauptstadt gekommen war.

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Spuren deuteten auf eine polnische Tätergruppe, man habe sich darauf hin eng mit polnischen Behörden ausgetauscht, hieß es. Diese Bande hat sich dem Verdacht zufolge auf den Diebstahl hochwertiger Fahrzeuge spezialisiert und unter anderem eine Wohnung im Rheinland als Basis für Aufklärungsfahrten genutzt.

Ein Polizeisprecher sagte, es sei noch unklar, wie viele Personen insgesamt zu der Tätergruppe gehören. Die Ermittlungen würden fortgesetzt.

Die Bande soll in unterschiedlicher Besetzung insgesamt acht Fahrzeugdiebstähle in Düsseldorf, Köln, Mülheim an der Ruhr, in Warendorf, Bielefeld, Braunschweig, Mannheim und Wiesbaden begangen haben. Die Schadenssumme belaufe sich auf insgesamt rund 1,5 Millionen Euro.

Die Ermittler hatten am Dienstag Kenntnis von der Einreise der drei Beschuldigten nach Deutschland erhalten und konnten sie am Tag darauf festsetzen.

Titelfoto: Axel Heimken/dpa

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