Probefahrt mit Motorroller wird Fall für die Polizei

Von Franziska Groll

Hof - Ein Zwölfjähriger hat nach Polizeiangaben einen Motorroller nach der Probefahrt nicht mehr zurückgebracht.

Der Verkauf eines Motorrollers wurde in Oberfranken zum Fall für die Polizei. (Symbolbild)  © Julian Stratenschulte/dpa

Der Verkäufer rief daraufhin die Polizei, wie es hieß. Den Angaben nach stieß der Junge am Samstag im Internet auf ein Inserat für den gebrauchten Motorroller und vereinbarte mit dem Verkäufer eine Probefahrt.

Laut Polizei war der Motorroller nicht versichert, der Zwölfjährige hatte zudem keine Fahrerlaubnis. "Scheinbar gefiel dem Jungen das Kleinkraftrad so gut, dass er entschied, das Fahrzeug einfach nicht zurückbringen", heißt es im Polizeibericht. 

Die Polizei suchte daraufhin den Zwölfjährigen zu Hause in Hof auf. Der Junge habe zuerst eine Geschichte erfunden, in der der Roller während der Probefahrt geraubt wurde.

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Laut Polizei stellte sich die Erzählung allerdings schnell als unwahr heraus und der Motorroller wurde gefunden. 

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Direkt an den 36 Jahre alten Eigentümer ging der Roller jedoch nicht: Laut Polizei besteht der Verdacht, dass das Zweirad manipuliert und dadurch die zulässige Höchstgeschwindigkeit erhöht wurde. Es seien mehrere Ermittlungsverfahren eingeleitet worden.

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