Hohe Börde/Quedlinburg - Über eine Woche kontrollierte die Polizei die Autobahnen in Sachsen-Anhalt. Dabei kamen einige Verstöße ans Licht.
In der Nacht auf Sonntag fiel der Streife gegen 0 Uhr ein Auto auf, dass mit viel zu hoher Geschwindigkeit und einer seltsamen Fahrweise durch Quedlinburg (Harz) preschte.
Als der Fahrer die Beamten erblickte, raste er davon, um einer Kontrolle zu entkommen.
"Die Nachfahrt wurde aus Gründen der Verhältnismäßigkeit sowie der Verkehrssicherheit abgebrochen", teilte die Autobahnpolizei mit. Wenig später konnten sie den 21-Jährigen aber an seiner Wohnadresse auffinden.
Gegen ihn wurde ein Strafverfahren wegen des Verdachts eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens eingeleitet. Der Führerschein wurde sichergestellt.
Doch damit nicht genug: Zwischen dem 26. Februar und 1. März stellte die Autobahnpolizei bei den Kontrollen auf der A2, A36 und den angrenzenden Straßen fünf Autofahrer fest, die betrunken oder unter Drogen hinter dem Steuer saßen.
Die durchgeführten Drogentests ergaben den Konsum von Cannabis, Kokain, Amphetamin sowie Methamphetamin. Ein Fahrer pustete bei einem Atemalkoholtest stattliche 1,58 Promille.
Auf die Verkehrssünder warten nun Ermittlungsverfahren. Bei einer Person wurde der Führerschein eingezogen.