Emden - Polizisten im Großaufgebot im Norden: Am Dienstagmorgen durchsuchten verschiedene Einsatzkräfte der Polizei mehrere Gebäude in Emden (Niedersachsen). Dabei stießen sie unter anderem auf verbotene Gegenstände.
Wie die Polizeidirektion Osnabrück mitteilte, wurden insgesamt elf Objekte mit mehr als 70 Beamten durchsucht.
Unter anderem fanden die Polizisten geringe Mengen an Betäubungsmitteln, Messer, Schlagstöcke, eine Machete und eine Pistolen-Armbrust.
Zusätzlich stellten die Einsatzkräfte verschiedene Handys und andere Elektrogeräte sicher, die nun im Laufe der Ermittlungen ausgewertet werden.
Der Einsatz erfolgte in einem Ermittlungsverfahren der Staatsanwaltschaft Osnabrück wegen des Verdachts des unerlaubten Weitergebens von Falschgeld sowie des unerlaubten Handelns mit Betäubungsmitteln und dem Verstoß gegen das Waffengesetz.
Gegen vier Beschuldigte im Alter von 32 bis 63 Jahren richtet sich das Verfahren. Haftbefehle wurden nicht vollstreckt, teilte die Polizei mit. Aktuell dauern die Ermittlungen an.
Bei den Hausdurchsuchungen waren Beamte der Zentralen Kriminalinspektion (ZKI) Osnabrück, mehrere Unterstützungseinheiten der Emder Polizei, des LKA Niedersachsen, der Zentralen Polizeidirektion sowie Diensthunde im Einsatz.