Leipzig - Wegen des Verdachts auf sexuellen Missbrauch von Kindern und der Verbreitung von Kinderpornografie hat es am Mittwoch groß angelegte Durchsuchungsmaßnahmen in Leipzig gegeben. 19 Männer stehen im Fokus der Ermittlungen.
Die Kriminalpolizei Leipzig hat zusammen mit der sächsischen Bereitschaftspolizei im Auftrag der Staatsanwaltschaft von 6 bis 11 Uhr Durchsuchungsbeschlüsse an insgesamt 20 Orten in Leipzig durchgesetzt, bestätigte Sprecherin Susanne Lübcke.
Hintergrund des Einsatzes sind Ermittlungen gegen 19 Männer im Alter zwischen 16 und 72 Jahren.
Sie stehen im Verdacht, Kinder sexuell missbraucht sowie kinder- und jugendpornografische Inhalte erworben und verbreitet zu haben. Zudem werden ihnen weitere Sexualdelikte zum Nachteil von Kindern vorgeworfen.
"Bei den Durchsuchungen wurden über 80 Datenträger sichergestellt", bestätigte Lübcke.
Dabei handelt es sich vorwiegend um Handys, Tablets, Laptops und Computer, die nun durch Spezialisten ausgewertet werden.
"Im Rahmen der heutigen Maßnahmen kam es zu keinen Festnahmen", hieß es weiter. Die Ermittlungen dauern an.