Rund 30 Menschen schlagen brutal aufeinander ein: Mehrere Beteiligte erleiden bei Streit Stichverletzungen
Rheinböllen - Großeinsatz für Polizei und Rettungsdienst: Im rheinland-pfälzischen Rhein-Hunsrück-Kreis ist es in Rheinböllen zu einer blutigen Auseinandersetzung gekommen.
Laut Angaben der Polizeidirektion Koblenz mussten die Beamten am Samstagabend gegen 21 Uhr in die Beethovenstraße ausrücken, nachdem mehrere Notrufe wegen einer heftigen Schlägerei mit etwa 15 bis 20 beteiligten Personen eingegangen waren.
Aufgrund dieser Meldungslage wurden demnach sofort "starke Polizeikräfte" entsandt. Vor Ort prügelten sich beim Eintreffen etwa 30 Personen, die von den Beamten getrennt werden mussten.
Mehrere Personen erlitten Verletzungen, darunter auch Stichverletzungen. Der ebenfalls angerückte Rettungsdienst übernahm die Erstversorgung, drei der Beteiligten mussten anschließend zur weiteren Behandlung ins Krankenhaus gebracht werden.
Dem Ermittlungsstand zufolge bestand zwischen zwei Personengruppen seit längerer Zeit ein Konflikt, der nun eskalierte.
Sieben Personen wurden "zur Verhinderung weiterer Straftaten und Störungen" über Nacht in Gewahrsam und somit mit aufs Revier genommen. Alle weiteren Beteiligten erhielten Platzverweise. Die Ermittlungen wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung richten sich nun gegen insgesamt elf Personen im Alter zwischen 18 und 56 Jahren.
Erstmeldung: 9.45 Uhr, zuletzt aktualisiert: 14.48 Uhr
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