Schwere Stichverletzungen: Opfer liegt nach Streit auf Intensivstation

Halle (Saale) - In der Nähe des Busbahnhofes in der Ernst-Kamieth-Straße in Halle wurde am Samstag ein 50-Jähriger im Zuge eines Streits schwer verletzt.

Der 50-Jährige befindet sich derzeit auf der Intensivstation. (Archivbild)  © Imago / Steffen Schellhorn

Wie die Polizeiinspektion Halle (Saale) mitteilte, sei es gegen 15 Uhr zu einer Auseinandersetzung zwischen dem Iraner (50 Jahre alt) und einem Angehörigen einer Personengruppe gekommen.

In kurzer Zeit eskalierte der Streit so stark, dass der Iraner um Hilfe rief, woraufhin ein Zeuge die Polizei alarmierte und die Gruppe flüchtete.

"Der 50-Jährige hatte Stich- beziehungsweise Schnittverletzungen erlitten und kam schwerverletzt zur ärztlichen Behandlung in ein Krankenhaus", erklärte Sprecherin Ulrike Diener.

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Da er zum aktuellen Zeitpunkt noch auf der Intensivstation behandelt werde, blieb eine Befragung bisher aus.

Die Kriminaltechniker sicherten die Spuren am Tatort, konnten jedoch kein Tatmittel finden. Des Weiteren befragte man Zeugen und Passanten.

Die Polizei nahm vorläufig einen 27 Jahre alten Gambier fest. Der Tatverdacht gegen ihn konnte sich jedoch nicht verhärten.

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"Die Ermittlungen wegen versuchten Totschlags werden im Zentralen Kriminaldienst der Polizeiinspektion Halle (Saale) geführt und dauern an", so Diener.

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