Schwerer Angriff: Mann würgt Polizist fast bis zur Bewusstlosigkeit

Braunschweig - Am frühen Samstagmorgen wurde ein Polizist zum Opfer eines körperlichen Angriffs. Der junge Beamte ist zurzeit nicht dienstfähig.

In Niedersachsen wurde ein Polizist (28) brutal angegriffen. (Symbolfoto)  © David Inderlied/dpa

Ein Streifenwagen rückte gegen 2 Uhr in die Steinstraße in Braunschweig (Niedersachsen) aus, weil sich dort mehrere Menschen stritten. Als die Beamten gerade aus dem Auto stiegen, sahen sie, wie ein Beteiligter den anderen am Kragen packte.

Ein 28-jähriger Polizist informierte die Leitstelle und ging dann dazwischen. Das wurde ihm zum Verhängnis: Der 29-jährige Störenfried schlug ihm unvermittelt mehrmals mit der Faust ins Gesicht.

Bei dem Gerangel fielen die beiden Männer zu Boden, wo der Angreifer den Polizisten "bis zur Bewusstseinstrübung" würgte, teilte die Polizei Braunschweig mit.

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Der 29-Jährige ließ kurzzeitig von seinem Opfer ab und der Polizist versuchte sich zu befreien, wo er aber erneut mit Schlägen eingedeckt wurde.

Erst als die 25-jährige Streifenpartnerin des Mannes eingriff, konnte der Raufbold überwältigt und gefesselt werden.

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Der 28-Jährige wurde mit Atemnot ins Krankenhaus gebracht, wo ihm auch eine Schädelprellung diagnostiziert wurde. Er ist derzeit nicht einsatzfähig.

Sein Angreifer, der vermutlich unter dem Einfluss von Alkohol und Drogen stand, wurde ebenfalls medizinisch untersucht, musste aber nicht behandelt werden. Es wurden Strafverfahren wegen tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte und Beleidigung eingeleitet.

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