Seit einem Jahr verschwunden: Spaziergängerin findet Knochen von Vermisstem in Tirol

Von Albert Otti

Stumm (Österreich) - Eine Spaziergängerin aus Deutschland hat durch Zufall zur Klärung eines Vermisstenfalls im Tiroler Zillertal beigetragen.

Wie die österreichische Polizei bestätigt, gehört der gefundene Knochen zu einem seit April 2025 vermissten 23-Jährigen.  © Matthias Röder/dpa

Wie die österreichische Polizei mitteilte, fand die Frau einen Knochen, der zu einem verschwundenen jungen Mann gehörte.

Der 23-jährige Österreicher galt seit dem April des Vorjahres als vermisst.

Er war zuletzt in einer Schlucht gesehen worden. Suchaktionen mit Wasserrettern, Polizisten, Hunden und einer Drohne blieben erfolglos.

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Durch die Schlucht fließt ein Bach, der schließlich in der Gemeinde Stumm in den Fluss Ziller mündet.

In der Nähe dieser Mündung ging die Frau im Juni mit ihrem Hund am Rande des Wassers spazieren, als sie den Knochen entdeckte.

Nun habe ein DNA-Abgleich durch die Gerichtsmedizin Gewissheit gebracht, dass es sich um die Überreste des Gesuchten handle, sagte ein Polizeibeamter der Deutschen Presse-Agentur.

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Die Ermittler gehen davon aus, dass der junge Mann bei einem Unfall verunglückte und starb. Die Polizei machte keine näheren Angaben zu der Finderin.

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