SEK-Einsatz nach Waffen-Alarm: Macheten und Drogen entdeckt
Berlin - Wegen eines bewaffneten Mannes in einem Mehrfamilienhaus wurde am Mittwoch das SEK alarmiert. In der Wohnung machte die Polizei dann einen erstaunlichen Fund.
Gegen 13 Uhr wurden die Einsatzkräfte in den Oschatzer Ring nach Berlin-Hellersdorf alarmiert, wie sie bei X mitteilten.
Ein Bewohner des Mehrfamilienhauses soll einen bewaffneten Mann im Hausflur und anschließend beim Zurückgehen in seine Wohnung gesehen haben.
Die Polizei habe die Lage zunächst beobachtet, bis um 16 Uhr ein richterlicher Beschluss einen Zugriff des SEK erlaubte.
In der Wohnung fanden die Beamten zwei Personen vor. Ein 37-Jähriger wurde kurz darauf festgenommen.
Bei der nachfolgenden Wohnungsdurchsuchung entdeckten die Beamten zwei Schreckschusswaffen samt Munition, eine Luftdruckwaffe mit Projektilen, zwei Macheten, neun Feuerwerkskörper sowie eine Tüte, die offenbar Betäubungsmittel enthielt.
Die nötigen Genehmigungen hatte der Festgenommene nicht. Die Polizei beschlagnahmte die Funde. Bei seiner Festnahme wurde der Mann leicht im Gesicht verletzt. Nach einer kurzen Behandlung vor Ort endete sein Tag schließlich im Polizeigewahrsam. Nach weiteren Maßnahmen wurde er wieder entlassen.
Nun muss sich der 37-Jährige wegen der Verstöße gegen das Waffengesetz, Sprengstoffgesetz und Betäubungsmittelgesetz verantworten.
Erstmeldung am 3. Juni um 17.35 Uhr, aktualisiert am 4. Juni um 14.20 Uhr
Titelfoto: Polizei Berlin/X
