Syrer nach Deutschland gebracht? Polizei durchsucht Wohnungen von mutmaßlichen Schleusern

Wittenberg/Jessen - Die Bundespolizei hat am Donnerstag Wohnräume von drei mutmaßlichen Schleusern im Landkreis Wittenberg durchsucht.

Bundespolizisten durchsuchten am Donnerstag die Wohnungen von drei mutmaßlichen Schleusern.
Bundespolizisten durchsuchten am Donnerstag die Wohnungen von drei mutmaßlichen Schleusern.  © Bundespolizeiinspektion Magdeburg

Die Ermittler werfen den Männern im Alter von 21, 28 und 42 Jahren vor, mehrmals Menschen aus Syrien illegal nach Deutschland gebracht zu haben, wie die Bundespolizeiinspektion Magdeburg am Donnerstag mitteilte.

Die Beschuldigten mit syrischer Staatsbürgerschaft sollen Reisedokumente besorgt und jeweils einen hohen vierstelligen Geldbetrag von den Menschen kassiert haben.

Bei den Durchsuchungen ab 6 Uhr in Wittenberg und Jessen wurden zahlreiche Beweismittel sichergestellt.

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Dazu gehörten elektronische Speichermedien, diverse Unterlagen zu Flugbuchungen und als verloren gemeldete Reisepässe.

Zudem stellten die Einsatzkräfte mehr als 4000 Euro Bargeld sicher.

Die Staatsanwaltschaft Dessau-Roßlau hatte den Auftrag zur Durchsuchung gegeben. Die Behörde ermittle wegen des Verdachts des gewerbsmäßigen Einschleusens von syrischen Staatsangehörigen.

Titelfoto: Bundespolizeiinspektion Magdeburg

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