Todesschütze von Nürnberg weiter flüchtig: Hat er sich hierhin abgesetzt?

Nürnberg/Frankfurt am Main - Nach tödlichen Schüssen in der Nürnberger Südstadt Ende Oktober haben Ermittler auf der Suche nach dem Verdächtigen, Mert Fahri Akin (28), drei Objekte in Frankfurt am Main durchsucht.

Die Polizei sucht noch immer mit Hochdruck nach Mert Fahri Akin (28).
Die Polizei sucht noch immer mit Hochdruck nach Mert Fahri Akin (28).  © Montage: 123RF/nx123nx, Polizeipräsidium Mittelfranken

Zuvor habe es Hinweise gegeben, dass sich der namentlich bekannte 28-Jährige dort aufhalten könnte, sagte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth am Dienstag.

Auch eine Laube in einer Gartenkolonie hätten die Ermittler am Montagabend durchsucht, dabei sei auch ein Hubschrauber im Einsatz gewesen. Den Verdächtigen hätten die Ermittler dabei aber nicht gefunden.

Wie die Ermittler auf Frankfurt als möglichen Aufenthaltsort des Mannes kamen und ob bei den Durchsuchungen weitere Hinweise gefunden wurden, wollte die Sprecherin unter Verweis auf ermittlungstaktische Gründe nicht sagen.

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"Wir fahnden weiter mit Hochdruck." Die Polizei suchte am Dienstag weiter mit Namen und Fahndungsfoto nach dem 28-Jährigen. Den Angaben zufolge könnte der Mann bewaffnet sein.

Der 28-Jährige steht unter Verdacht, am Abend des 24. Oktober vor einem Nürnberger Restaurant Schüsse auf zwei Männer abgegeben zu haben.

Einer der beiden starb wenig später im Krankenhaus an den Schussverletzungen, der andere überlebte. Ihm gehe es inzwischen "wieder besser", sagte die Sprecherin der Staatsanwaltschaft.

Titelfoto: Montage: 123RF/nx123nx, Polizeipräsidium Mittelfranken

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