Tote Rinder in Güllegrube entdeckt: Polizei ermittelt zu mysteriösem Fund
Berenbrock - Am Montag wurden auf einem stillgelegten Betriebsgelände in Berenbrock (Landkreis Börde) sechs tote Rinder entdeckt.
Die Kadaver hätten sich in einer dortigen Güllegrube befunden, teilte das Polizeirevier Börde auf Anfrage von TAG24 mit
Sofort sei das Veterinäramt informiert worden. Kurz darauf waren bereits erste Mitarbeiter vor Ort, die sich ein Bild vom Fundort machten
Wie Polizeisprecherin Claudia Seidemann berichtete, gebe es mehrere Anzeichen, dass es sich um nichtnatürliche Tode der Tiere handele. Deshalb wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Verstößen gegen das Tierschutzgesetz eingeleitet.
Mögliche Tatverdächtige gebe es bisher noch nicht. Zudem könne man aktuell keine weiteren Informationen herausgeben. Die Ermittlungen laufen.
Auch das Veterinäramt des Landkreises Börde teilte gegenüber TAG24 mit, dass keine Risiken für Umwelt und Gesundheit bestehe.
Örtlicher Bauer meldete Tiere zuvor als vermisst
Bei den Tieren soll es sich um Rinder eines örtlichen Bauern handeln. Dieser habe seine Wiederkäuer bereits im November als gestohlen gemeldet.
Trotz einer damals intensiven Suche habe man die Tiere jedoch nicht gefunden. Wie die Rinder dorthin gelangen konnten und wie sie zu Tode kamen, werde noch ermittelt.
Die Polizei bittet um Hinweise von Zeugen, die Angaben zum Vorfall machen können.
Titelfoto: Christoph Reichwein/dpa
