Überladenes Auto verrät Einbrecher: Polizei stellt 85.000-Euro-Beute an Grenze
Krauchenwies/Waidhaus - Drei Männer sollen in der Nacht auf Montag Spezialwerkzeug im Wert von etwa 85.000 Euro aus einer Firma in Krauchenwies (Kreis Sigmaringen) gestohlen haben. Die Flucht des Trios scheiterte kurz vor der tschechischen Grenze.
Wie die Staatsanwaltschaft Hechingen und die Polizei Ravensburg in einer gemeinsamen Mitteilung am Freitag bekannt gaben, ereignete sich die Tat im Industriegebiet Altlachen. Die Täter brachen gewaltsam das Fenster eines Firmengebäudes auf, um in die Räumlichkeiten einzudringen.
Dort entwendeten sie Spezialwerkzeuge mit einem Gesamtgewicht von mehr als 200 Kilogramm. Bei der Tat wurden die Männer von einer Überwachungskamera aufgezeichnet.
Da Mitarbeiter der Firma den Einbruch erst am frühen Montagmorgen bemerkten, konnten die drei Tatverdächtigen zunächst ungehindert mit einem Auto die Flucht ergreifen.
Am Montagnachmittag endete die Fahrt jedoch abrupt kurz vor dem Grenzübergang nach Tschechien. Beamten der Grenzpolizei Waidhaus war das augenscheinlich überladene Auto aufgefallen und sie stellten das gestohlene Werkzeug bei einer Kontrolle sicher.
Die drei rumänischen Staatsangehörigen im Alter von 21, 26 und 43 Jahren wurden vor Ort vorläufig festgenommen. Am Dienstag wurden die Tatverdächtigen einem Haftrichter vorgeführt. Dieser erließ Untersuchungshaftbefehle wegen schweren Bandendiebstahls und setzte diese in Vollzug.
Titelfoto: Bildmontage: Sven Hoppe/dpa, Philipp von Ditfurth/dpa
