Frau fällt auf offener Straße um und stirbt: Auffällige Frisur soll Identität klären

Frankfurt am Main - Eine unbekannte Tote beschäftigt derzeit die Polizei in der hessischen Metropole Frankfurt am Main. Nach einem Zusammenbruch am Mittwochvormittag auf offener Straße verstarb die Frau wenig später in einer Klinik. Die Ermittler hoffen nun auf Zeugenaussagen.

Die zusammengebrochene Frau kam noch in ein Krankenhaus, verstarb dort jedoch. Die Polizei hofft nun auf Hinweise zu ihrer Identität. (Symbolfoto)
Die zusammengebrochene Frau kam noch in ein Krankenhaus, verstarb dort jedoch. Die Polizei hofft nun auf Hinweise zu ihrer Identität. (Symbolfoto)  © Montage: 123RF/Jörg Hüttenhölscher, DPA/Andreas Arnold

Wie ein Sprecher der Polizei berichtete, sei der Rettungsdienst gegen 11.25 Uhr in die Jaspertstraße im Stadtteil Preungesheim gerufen worden. Dort war die Frau zuvor zu Boden gestürzt und wurde zunächst medizinisch versorgt.

Im Anschluss wurde sie umgehend in eine nahegelegene Klinik transportiert, wo sie jedoch kurz darauf verstarb.

Zwar gehen die Ermittler derzeit nicht von einem Gewaltverbrechen aus, da die Verstorbene jedoch keinerlei Dokumente mit sich führte, ist ihre Identität nun Bestandteil der Ermittlungen.

Bei der Verstorbenen soll es sich um eine Frau im Alter zwischen 50 und 60 Jahren handeln, die etwa 1,60 Meter groß war und eine schlanke Figur aufwies. Sie habe blaugraue Augen und ein mitteleuropäisches Erscheinungsbild.

Besonders auffällig sei ihre Frisur. Die Frau trug sehr kurze, etwa fünf bis zehn Zentimeter lange, blondierte Haare mit sichtbarem Ansatz sowie aufgezeichnete Augenbrauen.

Bekleidet war die bislang Unbekannte mit einer wattierten, braunen Winterjacke der Marke "Peppercorn", einem grünen Schal, der zudem rot-, schwarz- und blau-kariert war, einem orangen Wollpullover der Marke "Marco Pecci" sowie einer "Levi's 315" Jeans samt weißem Gürtel mit goldener Schnalle und braunen Halbschuhen der Marke "Medicus".

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Darüber hinaus trug sie eine olivgrüne Handtasche der Marke "Max Mon" und "Marlboro" Zigaretten mit sich. Vor ihrem Tod könnte die Frau in einem Netto-Discounter in der Weilbrunnstraße gewesen sein. Im Bereich der Jaspertstraße könnte sie wohnhaft oder zumindest bekannt sein.

Die Kriminalpolizei der Stadt Frankfurt hat die weiteren Ermittlungen aufgenommen und hofft auf Zeugenaussagen. Hinweisgeber können unter der Rufnummer 069/75551199 Kontakt zu den Ermittlern aufnehmen.

Titelfoto: Montage: 123RF/Jörg Hüttenhölscher, DPA/Andreas Arnold

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